Internationales Frauenfrühstück

23.11.22, 10:31
D.Staudt
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Anlässlich des Internationalen Gedenktages Nein zu Gewalt an Frauen laden die Stadt Meckenheim, das Katholische Familienbildungswerk, die Integrationsagentur des Fachdienstes Integration und Migration des Caritasverbandes Rhein-Sieg e.V. und der Jugendmigrationsdienst RSK linksrheinisch am Freitag, 25. November, zu einem gemeinsamen internationalen Frauen-Frühstück mit Austausch ein.

Veranstaltungsort ist ab 9.30 Uhr das Familienbildungswerk Meckenheim (erste Etage), Kirchplatz 1. „Wir bieten den Rahmen, Sie bringen Ihre Lieblingsspeise für einen Imbiss mit“, heißt es von den Veranstaltenden. Die Teilnahme ist kostenlos. Um 11 Uhr folgt die „Fahnenaktion“. Als Zeichen der Verbundenheit mit Frauen, die weltweit Gewalt erfahren, wird die Erste Stellvertretende Bürgermeisterin Ariane Stech gemeinsam mit allen Anwesenden die Solidaritätsflagge gegen Gewalt an Frauen hissen;

Information und Anmeldung bei Irina Vilver unter Telefon (02225) 8386952 sowie Stephanie Neuhaus unter Telefon (0152) 22845489.

Nur selten wird häusliche Gewalt öffentlich thematisiert. Gleichwohl sind auch in Deutschland Frauen durch Gewalt, die ihre Partner an ihnen und ihren Kindern ausüben, betroffen. Gewalt an Frauen kann sehr unterschiedliche Gesichter haben. Es ist wichtig, dass Opfer von Gewalt Hilfsangebote bekommen. Nachbarinnen und Nachbarn können besonders in der jetzigen Zeit eine wesentliche Hilfe für Betroffene sein, indem sie auf Alarmsignale für häusliche Gewalt achten. „Sprechen Sie Betroffene an und bieten Sie Ihnen Unterstützung an. Entscheidend ist, nicht wegzuschauen!“, lautet der Appell der Veranstaltenden. Wie verbreitet Gewalt an Frauen heute immer noch auf der ganzen Welt ist, das thematisiert das gemeinsame Frauen-Frühstück am 25. November.

Der Gedenktag geht zurück auf die Ermordung der drei Schwestern Mirabal in der Dominikanischen Republik. Wegen ihres politischen Widerstands gegen den Diktator Rafael Trujillo wurden sie vor 62 Jahren am 25. November 1960 vom Geheimdienst nach monatelanger Folter ermordet. Der Mut der drei Schwestern gilt inzwischen als Symbol für Frauen weltweit, die nötige Kraft für das Eintreten gegen jegliches Unrecht zu entwickeln.