Mit Wurst, Gesang und Gitarre 

02.08.22, 09:00
D.Staudt
Plakat Singers Corner-

Kreative Spendenaktionen unterstützen die Tafel Altenkirchen: 

ALTENKIRCHEN. Gut eingespielt sind der aus Kalabrien stammende Liedermacher Santino de Bartolo und Thomas Wunder, ebenfalls Liedermacher und Rezitator, die in der Wied-Scala Neitersen mit ihrem Programm „Sehnsucht und Poesie“ nahezu 500 Euro einspielten. „Klänge zum Feierabend“ bot Wunder mit seinem Musikerkollegen Heiko Reifenberg in der Altenkirchener Innenstadt, mit Stefan Henn und Heribert Blume als „Trio Poesie“ gab es weitere Auftritte unter freiem Himmel. Gemeinsam ist allen Auftritten dieser Formationen rund um den studierten Philosoph, Betriebswirt und passionierten Rezitator Thomas Wunder die Sammlung für die Altenkirchener Tafel. Der Inhalt des Hutes, den die Musiker im Publikum herumreichten, war stets diesem Zweck gewidmet. Inzwischen flossen mehr als 1000 Euro in die Kasse der ehrenamtlichen Lebensmittelausgabe für Bedürftige. In diesem August geht es gleich weiter mit „Singer’s corner“, jeweils dienstags am 2., 9. Und 16. August auf dem Altenkirchener Marktplatz. Dort werden der Songwriter Manfred Pohlmann, das Akustikduo „Ton3“ und auch wieder das „Trio Poesie“ aufspielen, abermals mit einem herumgehenden Hut für die Tafel. 

 

Kreativ auf eine ganz andere Weise engagieren sich Heike und Achim Gelhaar, Renate Schade sowie Maria und Hans Peter Junior ebenfalls für die Altenkirchener Tafel. Ein Würstchen, ein Brötchen, frisch in der Serviette auf die Faust: Unkomplizierter geht es nicht, und genau das haben sie mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz auch im Sinn: Die „Alekirchener Marktwurst“ wird aus dem Ort heraus für den Ort verkauft. Derzeit fließt jeder Cent, den das Team donnerstags erwirtschaftet, per Warenspende an die Tafel. Ganz bewusst bieten die Ehrenamtlichen ihren Snack vor dem Mittagstisch-Angebot der nahen Metzgerei an. „Wir wollen keine Konkurrenz aufmachen“, sagen sie, und verkaufen mit kräftiger Unterstützung der Metzgerei Becker sowie der Bäckerei Schumacher nur Ware aus dem Ort. Nur zur „Toskanischen Nacht“ machten sie einmal eine Ausnahme und boten Waffeln mit Likör feil. 

Mehrfach konnte das Team bereits Ware überreichen: Auch hier blieben die Freiwilligen beim Thema und spendeten große Mengen Wurst, aber auch Babynahrung oder frische Salate kamen bei der Ausgabe an.