Mit einem Korb voller Überlebens-Zutaten

22.07.26, 09:00
D.Staudt
Caritas-Pflegestation (c) Caritasverband

Abschied und Neubeginn in der Sankt Augustiner Pflegestation

SANKT AUGUSTIN. Mit einem ganz Korb voller „Rentnerinnen-Überlebens-Zutaten“ stattete das Team der Caritas-Pflegestation Sankt Augustin ein bemerkenswertes Trio aus: Pflegedienstleitung Beate Holl, ihre Stellvertreterin Anke Tappe und auch die Praxisanleitung Jutta Stinnesbeck verabschiedeten sich aus ihren aktuellen Ämtern. 

Allzu oft war bei den erfahrenen Pflegekräften in den vergangenen Berufsjahren der Frühstückskaffee kalt geworden, weil so viel Wichtiges am frühen Morgen zu erledigen war. Deshalb enthielt der Geschenkkorb einen guten Bohnenkaffee und auch die Kuscheldecke fürs müßige Herumlümmeln. Aber auch das Rätselheft gegen möglicherweise aufkommende Langeweile war dabei. Mit einer Kurzkomödie nach selbst kreiertem Drehbuch über den „Schlimmsten Frühdienst aller Zeiten“ schützten die Kolleginnen aufkommender Wehmut vor. Und doch stellte Pflegefachkraft Tatjana Schulz fest: „So eine Praxisanleitung wie die Jutta hätte ich mir in der Ausbildung gewünscht“. Andere Kolleginnen bedankten sich bei dem Trio für Wärme und Herzlichkeit, für Weitsicht und ruhige Ausstrahlung. „Es gab immer einen Plan B.“ 

Auch die Fachbereichsleitung - Theresia Engel, Judith Finke und Manuela Danisch -  bedankten sich für den klaren Blick, für Verlässlichkeit, fürs Mutmachen, das die Mitarbeiterinnen stets ausgestrahlt hatten. Umso froher zeigten sie sich, dass sie Beate Holl für eine neue Aufgabe - das Qualitätsmanagement – gewinnen konnten. Und auch Anke Tappe wird mit reduziertem Stundenumfang im Verband als Pflegeberaterin weiter tätig sein. Mit der neuen Pflegedienstleitung Anna Posyniak und ihrer Stellvertreterin Elisabeth Petri ist in Sankt Augustin indes für Kontinuität gesorgt.