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Vielfalt. viel wert.

Vorurteile abbauen und Potentiale nutzen

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…dunkelhäutig, single, religiös, mit Handicap, homosexuell, weiß…

„vielfalt. viel wert.“ – das ist das Motto einer Caritas-Kampagne, die die Vielfalt der Gesellschaft nicht nur hinnehmen möchte, sondern sie wertschätzt und lebt.

Durch vielseitige Projekte im gesamten Rhein-Sieg-Kreis und mit unterschiedlichen Akteuren und Aktionen in den Bereichen Kunst und Kultur sollen Menschen miteinander ins Gespräch kommen und aktiv werden, um Vorurteile abzubauen und Potentiale zu nutzen.

Die Kampagne wurde vom Diözesancaritasverband in Köln ins Leben gerufen und ist mittlerweile in acht Caritasverbänden mit verschiedenen Projekten vertreten. Seit April 2016 gibt es das Projekt „vielfalt. viel wert“ auch bei der Caritas im Rhein-Sieg-Kreis.

Sie haben Ideen zum Thema Vielfalt, möchten Begegnungen schaffen oder Projekte in die Tat umsetzen? Sie sind auf der Suche nach Kooperationspartnern?

Kommen Sie gerne auf mich zu!

Kreative Vielfalt

Projekte in Sachen Vielfalt? Caritas-Mitarbeiterin Jacqueline Wulff berichtet von spannenden Kampagnen.

Neuer Medien-Inhalt

Stimmen aus dem Rhein-Sieg-Kreis: Eine Plakataktion zur Bundestagswahl

Stimmen aus dem Rhein-Sieg-Kreis ...

Die Corona-Pandemie hat uns alle ermüdet… und die ganzen Freiheits-Einschränkungen, bestimmt durch die Politik, haben vielleicht manche zweifeln lassen, wie es wohl um die Demokratie in Deutschland steht. Wir haben daher den Meinungsaufruf gestartet. Damit wir uns nochmal Gedanken darüber machen, was uns in unserer Demokratie wichtig ist. Auch oder vor allem in Anbetracht dessen, dass einige Menschen sich vielleicht gedacht haben, die Demokratie ist doch nicht das Richtige. Verschwörungstheorien und Populismus hatten wieder zugenommen. 

Am 26.9.21 ist Bundestagswahl. Die Kampagne "vielfalt. viel wert." möchte deshalb zeigen, warum Demokratie und demokratische Werte wichtig sind. Viele Bürgerinnen und Bürger haben sich dabei an dem Meinungsaufruf beteiligt. Ihre Einsendungen wurden auf dem Plakat zur Kampagne aufgenommen. 

Im Anschluss findet ihr alle weiteren Beiträge, die ihren Weg nicht auf das Plakat finden konnten. Jeder einzelne ist wichtig, manche davon sogar sehr künstlerisch. Sie kommen von den Menschen aus dem Rhein-Sieg-Kreis, aus allen Altersgruppen und jeder einzelne ist ein Statement #prodemokratie:

  • Schlagwörter
  • Mitbestimmungsrecht
  • Gerechtigkeit
  • Meinungsfreiheit
  • Willkommenskultur
  • Friedliches Miteinander
  • Keine Gewalt
  • Die Mehrheit bestimmt
  • Gleiche Regeln für alle
  • Gleiche Rechte und Pflichten für alle
  • Alle sind gleich
  • Keine Ausgrenzungen
  • Kein Rassismus oder Homophobie
  • Respekt
  • Hilfsbereitschaft/Courage
  • Abstimmung
  • Rücksichtnahme
  • Gerechte Infrastruktur (Internet, Essen, Kranken- und Arbeitslosenversicherung
  • Mehr Fokus auf das Tierwohl
  • Achtung und Respekt vor dem Leben
  • Anspruch auf Recht und Schutz durch Gesetze und Gerichte
  • Faire Benotung in der Schule
  • Bezahlbarer Wohnraum (Mieten reduzieren)
  • Kampf gegen Kriminalität und Waffen)
  • Wählen gehen
  • Nach Lösungen suchen
  • Möglichkeit des politischen Engagements
  • Aktives und Passives Wahlrecht für jeden
  • Toleranz
  • Akzeptanz
  • Bereitschaft zu Engagement
  • Eigeninitiative
  • Eigenverantwortung
  • Bereitschaft zuzuhören und miteinander zu reden
  • Lebensfreude
  • Vielfalt
  • Gemeinsinn

Sätze oder Statements

Wir haben Rechte – auch als Kinder (Kita JOhannesnest in Meckenheim): Recht auf Liebe, Bildung, Schutz, Informationen, Mitbestimmung, spielen, Bildung, Zuhause)
 Jeder muss als gutes Vorbild vorangehen
 Politiker sind die Stimme des Volkes, sie müssen sich für die Interessen der Bürger einsetzen
Demokratie ist Teilhabe an der Gesellschaft
Es bedeutet für mich, jeden Tag dazuzulernen und meinen Erfahrungshorizont zu erweitern
 Eine Gesellschaft kann nur wachsen und lebendig bleiben, wenn ein Meinungs- und Erfahrungsaustausch ungehindert fließen kann
 Menschen dürfen keine Angst haben unterdrückt zu werden. Dadurch wird der innere Frieden eines Landes aufrechterhalten
Bildung muss insbesondere für benachteiligte Bevölkerungsschichten mehr ausgebaut werden
Demokratie schafft den Rahmen und das „Spielfeld“, um Unterschiede nicht nur aushalten zu können, sondern an ihnen zu wachsen (Forum Wir für Inklusion in Meckenheim)
In der Demokratie verbindet VIELFALT die Menschen und trennt sie nicht (Forum Wir für Inklusion)
 Demokratie bedeutet Partizipation und dies wiederum bedeutet zunächst einmal Begegnung (Forum Wir für Inklusion)
Bürokratie sowie Standes- und Besitzstanddenken abbauen (Forum Wir für Inklusion)
Nur die Demokratie bietet die Möglichkeit und den Raum, gemeinsam in Vielfalt zu leben (Forum Wir für Inklusion)
Demokratie bedeutet für mich, dass alle die Gemeinschaft betreffenden Entscheidungen in letzter Instanz von der Gesellschaft selbst getroffen werden – Ich traue lieber der „Weisheit von Vielen“
Es kommt nicht darauf an, WER etwas macht, sondern WAS gemacht wird. Die Wahlen von politischen Parteien oder Personen hängt man zu hoch
Entscheidungen der Politik sollten auf Wunsch der Gemeinschaft von dieser bestätigt, verbessert oder abgelehnt werden können
Den Bürgern müssen Entscheidungen zugestanden werden (Auslandseinsätze Bundeswehr, Strafen für Verbrechen, Finanzierung öffentlicher Bauprojekte)
Der Starke schützt den Schwachen
 Menschen sollten sich nach Neugier, Temperament und Neigung entsprechend entwickeln dürfen
Individualität und Persönlichkeitsentwicklung stehen im Vordergrund bei gleichzeitiger Wahrung des Recht des Anderen
Demokratie ist ein sozialer Prozess
Demokratie braucht Lernen, Weiterbildung, Reflexion, Ausprobieren, Erfolgreich sein und Scheitern dürfen
In einer Demokratie sollte sich jeder offen und ehrlich einbringen
Der Begriff Demokratie sollte auch im Jahr 2021 noch mehr vom „politischen Sockel“ herunter in den Alltag geholt werden
Familienarbeit ist nicht = Frauenarbeit
Eine prozentuale Frauenquote diskriminiert alle beruflich qualifizierten Frauen
Sprache, Sprechen ist wichtig – nur so kann das Gegenüber erfahren, wie es einem geht
Wir als Bürger müssen die Demokratie tragen, [passiv und aktiv]
Demokratie heißt „Herrschaft des Volkes“ – also ist jeder einzelne als ein einzelner Teil des Volkes gefordert
Diktaturen oder absolutistische Despotien sind keine Alternativen – denn wo sollen die Erfolgsbeispiele zu finden sein?
Wir Bürger sind es, die unsere Demokratie leben, gestalten und schützen müssen – wer sonst sollte es tun?
Demokratie braucht Bürger und keine Untertanen
Ausgewogenheit und Abwägen, Besonnenheit und Beteiligung sind gefordert, damit unsere Demokratie nicht vertrocknet
Desinteresse und Ignoranz sind wesentliche Feinde der Demokratie
Demokratie ist nie „alternativlos“, die Alternativen sind doch in den meisten Ländern der Welt anschaulich zu besichtigen
Ohne Mindestinteresse und Mindestbildung funktioniert Demokratie nicht wirklich gut
Föderalismus ist prima, aber nicht für alles
Gesetze brauchen ein „Maximalhaltbarkeitsdatum“ nach dem sie automatisch verfallen, wenn sie nicht aktiv erneuert werden, damit sich unsere Volksvertreter regelmäßig wieder aktiv mit dem Sachverhalt beschäftigen müssen, um abwägend zu entscheiden, ob das jeweilige Gesetz wirklich noch oder noch identisch fortbestehen soll
Aktives Gestalten, ideenreicht, bedacht und schnell scheint unserer Verwaltung immer weniger zu liegen
 „die da oben“, nur durch uns und für uns, dafür DANKE
Wir leben in einem demokratischen Land, in dem Meinungsfreiheit selbstverständlich ist, soweit sie das Leben und die Achtung des Anderen nicht gefährdet
Wir Bürger sollten immer darauf achten, dass diese freiheitliche Demokratie erhalten bleibt, deshalb sollten sich die Bürger bei Wahlen vergewissern, dass sie die Partei wählen, die die freiheitliche Demokratie gewährleistet
Als Jahrgang 1937 weiß ich, wie schnell eine Demokratie in eine Diktatur wechseln kann und was danach geschieht (Krieg, mit fürchterlichen Folgen für verschiedene ethnische Gruppen, zerstörte Städte, Hungersnot.)
Für mich heißt Demokratie, ein friedliches Zusammenleben mit allen Menschen, gleichwohl welcher ethnischen Gruppe sie angehören, allerdings immer unter der Einhaltung der Regeln und Gesetze eines freien demokratischen Landes. Das heißt aufpassen.
Demokratie bedeutet es für mich, frei zu sein in der Gemeinschaft. Ich genieße jeden Tag das Gefühl von Freiheit (auch mit Maske), denn jeder Mensch kann sein, wie er oder sie ist, kann gehen, wohin und wie weit er/sie möchte, kann sagen was er/sie will. Ich wache morgens auf und lebe in Sicherheit. Demokratie ist ein Geschenk, was viele erst schätzen, wenn sie ihnen genommen wird.
Demokratie heißt Meinungen äußern zu dürfen, ohne dafür verurteilt zu werden
Demokratie bedeutet, dran zu glauben, dass Meinungsvielfalt letztlich das Leben jedes einzelnen und jeder einzelnen besser macht
Demokratie bedeutet, dass die Mehrheit über die Minderheit herrscht
Demokratie ist das, was wir in Deutschland haben
Man kann sich sicher fragen, was Demokratie ist, wozu sie gut ist. Aber vielleicht ist es effektiver, sich erstmal zu fragen, wie es wäre, wenn wir KEINE Demokratie hätten. Für mich eine erschreckende Vorstellung
Mit Deutschland sind wir eine der bestfunktionierenden Demokratien. Wir sind ein Rechtsstaat. Bezeichnung für einen Staat, in dem Regierung und Verwaltung nur im Rahmen der bestehenden Gesetze handeln dürfen. Die Grundrechte der Bürgerinnen und Bürger müssen garantiert sein, staatliche Entscheidungen müssen von unabhängigen Gerichten überprüft werden können. Die Würde des Menschen ist unantastbar. Alle Menschen sind gleich wertvoll.
Demokratie ist, dass man auch eine andere Meinung akzeptiert, auch wenn sie einem nicht gefällt
Politisches Handeln hinterfragen und nicht einfach hinnehmen, wenn es als undemokratisch empfunden wird
Künstlerisches

Im Fadenkreuz
Unrecht, Pogrome, Lager und Krieg,
schlechter Traum vom arischen Sieg
Beendet vor über siebzig Jahren? 

Wohlstand, Vielfalt, Recht und Freiheit,
Friede und deutsch-deutsche Einheit:
Darf dieses Land beim Asylrecht sparen? 

Kreuzzüge, alter und neuer Faschismus,
Sozialismus und Kommunismus,
Höcke, Trump und Erdogan,
Blackwater, IS und die Taliban…

Schlaglichter alter wie neuer Gefahren!

Doch wenn uns Hoffen und Streben einigt,
- um Vorurteile und Hass bereinigt -
nach Frieden und Gerechtigkeit,
Freiheit, Gleichheit, Geschwisterlichkeit,
nach Erkenntnis, Moral, Philantropie
vielleicht sogar nach Demokratie:

Dann hilft uns Gott, seine Welt zu bewahren!
So Gott will - Insha‘Allah - Be'ezrát Haschém - …

Thilo Plauges                                                                                               
Wachtberg, Januar 2021

Wortmeditation

D  ialog                               
E   rwartung
M ündigkeit
O  ffenheit
K  reativität
R  espekt
A  ufklärung
T  ransparenz
I   dealismus
E  chtheit

Kind in Balance (c) istock/Slava Olschweskaya

„Upcycling“, das ist ein modernes Wort für eine uralte Idee. In der Nachkriegsnot ribbelten unsere Großeltern Herrenpullovern auf und strickten aus der gebrauchten Wolle Kindermützchen oder werkelten aus Soldatenhelmen Kochsiebe. Heute ist es oft nicht der Mangel, der die neue Begeisterung für das Upcycling erklärt. Es ist der Wunsch nach mehr Nachhaltigkeit, nach einem Gegengewicht zur Wegwerf- und Überflussgesellschaft. Dazu kommt die pure Freude an der Kreativität, die aus jedem Werkstück ein Unikat macht. Mit „Zauberwerk“ soll noch eine weitere Facette hinzugefügt werden: Caritas und SKM wollen einen Raum schaffen, in dem Integration ganz beiläufig und selbstverständlich geschehen kann.Zugewanderte Menschen, zum Beispiel aus der nahen Flüchtlingsunterkunft in der Siegburger Nordstadt ebenso wie alle Anwohnerinnen und Anwohner im Quartier rund um die Annokirche sind herzlich eingeladen.

„Zauberwerk“ beginnt an Nähmaschinen und unter Anleitung der erfahrenen Schneiderin Anastasiya Yablonsky an jedem Mittwoch, 15 bis 18 Uhr im Marienheim in der Siegburger Bambergstraße 39. Ein Ausbau zur Arbeit mit anderen Werkstoffen ist angedacht.

Anleitung zum Nähen einer Mund-Nasen-Schutzmaske

"Zauberwerk" heißt das Upcycling-Projekt, das die "Viefalt.viel wert."-Projektstelle gemeinsam mit dem Katholischen Verein für soziale Dienste (SKM) und dem Katholischen Bildungswerk ins Leben gerufen hat. Da das gemeinsame Nähen im Moment pausieren muss, verrät die Schneiderin Anastasiya Yablonsky einmal per Videobotschaft, wie einfach genau das herzustellen ist, was neuerdings jeder und jede benötigt: eine alltägliche Mund-Nasen-Maske.

Schwarz ist der Ozean (c) Staudt

Was haben volle Flüchtlingsboote vor Europas Küsten mit der Geschichte von Kolonialismus und Sklavenhandel zu tun? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Ausstellung des Eine Welt Netz NRW, welche unter dem Titel "Schwarz ist der Ozean" mit Beginn der Interkulturellen Woche 2019 für zwei Wochen im Rathaus in Hennef zu Gast war. Eröffnet wurde die Ausstellung gemeinsam mit dem Fachpromoter Serge Palasie, welcher in seinen Ausführungen einen weiten Bogen von den aktuellen Fluchtbewegungen bis zur Geschichte Europas und Afrikas der letzten 500 Jahre schlug. 

Als Rahmenprogramm zur Ausstellung wurden bei einer Lesung des Romans „Die Suchenden“ die Gefühle und Herausforderungen, die mit einer Flucht einhergehen, thematisiert. Inspiriert von seinem eigenen Hintergrund lieferte der Autor Rodrigue Péguy Takou Ndie  aus Kamerun einen Einblick in das Asylsystem in Deutschland. 

Bei einem Vortrag von Kurt Schiwy in der Begegnungsstätte „Interkult“ in Hennef wurde zudem das Thema Seenotrettung in den Fokus gerückt. Er war Ende 2017 als Techniker Teil der Crew der Sea-Watch und später der Life Line und hat nicht nur etwas über die Fluchtursachen erzählt, sondern auch von seiner Arbeit auf den Rettungsschiffen berichtet und die Erzählungen mit eindrucksvollen Fotos untermauert. 

„Hier kann einfach jeder Mensch so sein, wie er möchte, solange die Würde des anderen bewahrt bleibt“, sagt ein 37-Jähriger aus Nigeria. Es ist einer von vielen Sätzen, die zeigen: Man muss nicht in Bornheim geboren sein, um im Vorgebirge eine neue Heimat zu finden. Die Ausstellung „Die Welt hat viele Gesichter – Starke Menschen in Bornheim“ zeigt Bilder und Statements von zehn Menschen aus Bornheim. Sie  alle haben einen Migrationshintergrund, sie alle aber leben heute mit einem guten Gefühl in Bornheim. „Ich habe hier viele Freunde und Bekannte und das erste Mal erlebe ich richtigen Frieden“, sagt da etwa Inam aus Pakistan. 

Diese Menschen hat Engelbert Reineke, ehemals Fotograf der Bundesregierung (sein wohl berühmtestes Bild zeigt den Kniefall von Willy Brandt in Warschau), mit großem Einfühlungsvermögen porträtiert. 

Zurzeit entbrennen innerhalb der Gesellschaft hitzige  Diskussionen über das Thema Migration, die häufig den Blick auf den einzelnen Menschen, seine Geschichte und Individualität verlieren. Diesen Blick wollen wir wieder schärfen. Wir denken in dieser Ausstellung nicht in Defiziten, sondern wir zeigen Menschen so, wie sie sind, wie sie denken und fühlen. Menschen, die in unserer Mitte in Bornheim leben und mit ihren Stärken und Fähigkeiten zu einer gelingenden vielfältigen Gesellschaft beitragen. 

Gefördert wurde diese Ausstellung auch von der Stadt Bornheim. Sie spiegelt auch einen großen Teil ihrer Einwohnerschaft: Fast zehn Prozent der heutigen Bornheimen stammen aus 117 anderen  Nationen. 

bubales (c) Staudt

Jüdisches Puppentheater „bubales“

Mehr (kulturelle) Vielfalt an einem Abend geht kaum: ein Puppentheater mit jüdischen Protagonisten in Deutsch-Arabischer Sprache. Für Alle Altersklassen ab 6 Jahren. Mit Fluchtgeschichte oder ohne. Für Familien, Kinder und Erwachsene ohne Kinder – das Publikum im Marienheim in Siegburg war bunt gemischt.  

Gemeinsam mit dem SKM Siegburg wurde das einzige jüdische Puppentheater Deutschland „bubales“ aus Berlin im September 2019 nach Siegburg eingeladen. Das Stück „Isaak und der Elefant Abul-Abbas“ bot die Möglichkeit, im Rahmen eines gemeinsamen fröhlichen Abends Vorurteile abzubauen. Die Interkulturalität sowie das Thema Fluchterfahrungen werden auch im Stück verarbeitet: Der jüdische Kaufmann Isaak und der Elefant Abul-Abbas begeben sich auf eine lange Reise nach Deutschland, bei der nicht klar ist, was sie dort erwarten wird. 

Ihr Kontakt

Rosa Prinz

Wilhelmstraße 155-157
53721 Siegburg

(rechtsrheinisch)

Negin Karoei

Kirchstraße 1
53340 Meckenheim

(linksrheinisch)