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Andere Angebote der Suchtkrankenhilfe

Das Betreute Wohnen ist ein Angebot für Menschen mit dem Hauptwohnsitz im Rhein-Sieg-Kreis die abhängig sind von Alkohol, suchtbildenden Medikamenten oder illegalen Drogen und die zum Leben in ihrer eigenen Wohnung einer kontinuierlichen Betreuung bedürfen und deren primäre, stationäre Behandlung bereits abgeschlossen ist oder vermieden werden kann.

Die Betreuung umfasst

  • regelmäßige Kontakte zu einer festen Bezugsperson.
  • Hilfe und Unterstützung zur Bewältigung von Alltagsaufgaben
  • Hilfen im Umgang mit behördlichen Angelegenheiten.
  • Unterstützung beim Aufbau eines sozialen Netzes sowie Anregung zur Freizeitgestaltung.
  • Hilfe in Krisensituationen.
  • Information und Beratung und Vermittlung in weiter Hilfsangebote für Angehörige und Mitbetroffene 

Das Betreute Wohnen beantragen wir gemeinsam mit Ihnen beim Landschaftsverband Rheinland. Unsere Beratung ist kostenfrei und wird vertraulich behandelt.

In Ausnahmefällen und enger Kooperation mit den Behörden haben wir die Möglichkeit, mit dem Ambulant Aufsuchenden Dienst Menschen zu erreichen, die nur schwer Zugang zum Hilfesystem finden.

Um die Erfolge einer medizinischen Rehabilitation in der Suchtkrankenhilfe zu sichern und Rückfälle zu vermeiden, ist es wichtig, die neu erworbenen Verhaltensweisen und Einstellungen zu festigen. In der Nachsorgephase werden Sie durch Austausch mit anderen in Ihrer Abstinenz stabilisiert. Wir unterstützen Sie dabei, einen suchtmittelfreien Freundes- und Bekanntenkreis aufzubauen und zu erhalten. Unser Ziel ist es, Ihnen Strategien zur Konfliktlösung an die Hand zu geben. So soll Ihnen wieder die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben möglich sein.

Wir bieten Gruppen- und Einzelgespräche, die der Sicherung und Festigung der in der medizinischen Rehabilitation erworbenen Verhaltensweisen und Einstellungen dienen. In der Regel werden 20 Gesprächseinheiten plus zwei Gesprächseinheiten für Bezugspersonen für eine Zeitspanne von sechs Monaten bewilligt. Die Dauer der Gruppengespräche beträgt 100 Minuten; für Einzelgespräche sind 50 Minuten vorgesehen.


Wir vermitteln Anschluss an Selbsthilfe- und Abstinenzgruppen und bei Bedarf auch an Beratungsstellen, wie Erziehungs- oder Schuldnerberatung.

Sind Sie Vater oder Mutter? In unserem Haus bieten wir zudem mit dem Projekt "Kinder suchtkranker Eltern" (KisE) bzw.  „Chance für kids“ Unterstützung für Kinder an.

Suchtprävention spielt heute in immer mehr Betrieben eine immer größere Rolle. Wir beraten und begleiten Sie bei der Auflage eines Konzeptes und der innerbetrieblichen Organisation von Beratung und Hilfe. 

Wer seinen Führerschein nach dem Entzug der Fahrerlaubnis wiedererlangen möchte, muss sich gegebenenfalls der MPU, der medizinisch-psychologischen Untersuchung stellen. Zur Vorbereitung helfen wir Bewerberinnen und Bewerbern, sich intensiv mit dem eigenen Suchtmittelkonsum – vor allem mit Blick auf die Teilnahme am Straßenverkehr – auseinander zu setzen.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten wissenschaftlich fundierte Kenntnisse.

Es geht um: klare Standortbestimmung. Abstinenzmotive, stabilisierende Maßnahmen, Funktion des Suchtmittels und modifizierende Bewältigungsmittel.

  • ist ein Training, um riskanten Konsum/ riskantes Verhalten zu überprüfen.
  • gibt Raum zum offenen Austausch und zur gegenseitigen Unterstützung.
  • bietet Möglichkeiten, neue Verhaltensweisen kennenzulernen und auszuprobieren.
  • nimmt jede und jeden ernst und unterstützt Sie darin, den eigenen Weg zu finden.
  • SKOLL ist für alle, die sich fragen, ob sie einen riskanten Konsum von Suchtstoffen betreiben oder problematische Verhaltensweisen mitbringen.
  • die einen risikoarmen Konsum oder ein risikoarmes Verhalten anstreben.
  • die ihre Selbsterkenntnis fördern möchten und die sich vor Abhängigkeit schützen möchten.
  • SKOLL ist ein Trainingsprogramm, das zehn Mal im wöchentlichen Rhythmus in einer Gruppe stattfindet.
  • bietet ein Nachtreffen zum gegenseitigen Austausch über die jeweiligen Erfahrungen.
  • ist ein wissenschaftlich begleitetes und bewährtes Konzept des Caritasverbandes für die Diözese Osnabrück e.V.

Ihr Kontakt zu uns

Suchtkrankenhilfe Siegburg

Wilhelmstraße 155-157
53721 Siegburg

Suchtkrankenhilfe Eitorf

Siegstraße 81
53783 Eitorf

Suchtkrankenhilfe Rheinbach

Pfarrgasse 6
53359 Rheinbach

Suchtkrankenhilfe Bornheim

Königsstraße 25
53332 Bornheim