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Andere Angebote der Suchtkrankenhilfe

Das Betreute Wohnen ist ein Angebot für Menschen

  • mit dem Hauptwohnsitz im Rhein-Sieg-Kreis
  • die abhängig sind von Alkohol, suchtbildenden Medikamenten oder illegalen Drogen und aus diesem Grund
  • zum Leben in ihrer eigenen Wohnung einer kontinuierlichen Betreuung bedürfen, nachdem deren primäre, stationäre Behandlung bereits abgeschlossen ist oder vermieden werden konnte.

Die Betreuung umfasst

  • regelmäßige Kontakte zu einer festen Bezugsperson.
  • Hilfe und Unterstützung zur Bewältigung von Alltagsaufgaben.
  • Hilfen im Umgang mit behördlichen Angelegenheiten.
  • Unterstützung beim Aufbau eines sozialen Netzes sowie Anregung zur Freizeitgestaltung.
  • Hilfe in Krisensituationen.
  • Information, Beratung und Vermittlung in weitere Hilfsangebote für Angehörige und Mitbetroffene.

Das Betreute Wohnen beantragen wir gemeinsam mit Ihnen beim Landschaftsverband Rheinland. Unsere Beratung ist kostenfrei und wird vertraulich behandelt.

Tablets ermöglichen den Zugang zu sinnvollen Online-Angeboten (c) Pixabay

Betreutes Wohnen digital

Stiftung Wohlfahrtspflege NRW fördert Anschaffung mobiler Endgeräte und die dazugehörige Schulung

„Zugänge erhalten – Digitalisierung stärken“, so lautet der Titel eines Sonderprogramms der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW. Das Ambulant Betreute Wohnen des Caritasverbands Rhein-Sieg e.V. erhielt in diesem Rahmen eine Förderung über rund 26 000 Euro, um von diesem Fachdienst betreute Menschen mit digitalen Endgeräten, aber auch mit dem dazugehörigen Know-How auszustatten. 

Birte Holm-Smend, Abteilungsleitung der Suchtkrankenhilfe und Jan Platzmann, Koordinator Betreutes Wohnen für den Bereich „Lebensräume für Menschen mit Behinderung“ verfügen für ihre Klient_innen jetzt über 35 mobile Endgeräte – Tablets oder „mobile digital assistents“. Im Interview erklären sie, warum dieses Projekt für ihre Arbeit so wichtig ist. 

In Ausnahmefällen und enger Kooperation mit den Behörden haben wir die Möglichkeit, mit dem Ambulant Aufsuchenden Dienst Menschen zu erreichen, die nur schwer Zugang zum Hilfesystem finden.

Um die Erfolge einer medizinischen Rehabilitation in der Suchtkrankenhilfe zu sichern und Rückfälle zu vermeiden, ist es wichtig, die neu erworbenen Verhaltensweisen und Einstellungen zu festigen. In der Nachsorgephase werden Sie durch Austausch mit anderen in Ihrer Abstinenz stabilisiert. Wir unterstützen Sie dabei, einen suchtmittelfreien Freundes- und Bekanntenkreis aufzubauen und zu erhalten. Unser Ziel ist es, Ihnen Strategien zur Konfliktlösung an die Hand zu geben. So soll Ihnen wieder die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben möglich sein.

Wir bieten Gruppen- und Einzelgespräche, die der Sicherung und Festigung der in der medizinischen Rehabilitation erworbenen Verhaltensweisen und Einstellungen dienen. In der Regel werden 20 Gesprächseinheiten plus zwei Gesprächseinheiten für Bezugspersonen für eine Zeitspanne von sechs Monaten bewilligt. Die Dauer der Gruppengespräche beträgt 100 Minuten; für Einzelgespräche sind 50 Minuten vorgesehen.


Wir vermitteln Anschluss an Selbsthilfe- und Abstinenzgruppen und bei Bedarf auch an Beratungsstellen, wie Erziehungs- oder Schuldnerberatung.

Sind Sie Vater oder Mutter? In unserem Haus bieten wir zudem mit dem Projekt "Kinder suchtkranker Eltern" (KisE) bzw.  „Chance für kids“ Unterstützung für Kinder an.

Christine Ellerweg (2)skaliert

Christine Ellerweg

Pfarrgasse 6
53359 Rheinbach

Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH) 

Wir bieten SPFH speziell für Familien mit Kindern, bei denen mind. ein Elternteil von Sucht betroffen ist. 

WAS IST SPFH? HILFE FÜR ALLEINERZIEHENDE und FAMILIEN, 
denen Dinge über den Kopf wachsen und die sich Unterstützung in ihrem familiären Alltag wünschen. Wir begleiten Sie übrigens auch schon ab der Schwangerschaft.

Wenn Eltern von Sucht betroffen sind, befinden sie sich in einer schwierigen Lebensphase. Doch nicht nur die Betroffenen selbst, sondern auch PartnerInnen und Kinder sind automatisch mitbetroffen. Unser Anliegen ist es deshalb, die gesamte Familie zu unterstützen. Neben Dingen des Alltags ist daher der gemeinsame Umgang mit der Suchterkrankung ein grundlegendes Thema.

Sozialpädagogische Familienhilfe ist eine Hilfe zur Erziehung nach § 31 SGB VIII des Kinder- und Jugendhilfegesetzes. Beantragt wird diese Maßnahme beim Kreisjugendamt. D.h. sie können diese kostenlos in Anspruch nehmen, da das Jugendamt die Kosten trägt.

Wir bieten Ihnen Untestützung

  • im Umgang mit der Suchterkrankung
  • bei Erziehungsaufgaben
  • der Bewältigung von Alltagsproblemen
  • der Lösung von Konflikten und Krisen
  • im Kontakt mit Ämtern und Institutionen.

 

SPFH ist HILFE ZUR SELBSTHILFE 
Das heißt, dass wir Ihnen helfen sich selbst zu helfen. 
Dazu kommen wir zu Ihnen nach Hause oder belgeiten bei Bedarf zu Terminen. Welche Hilfen konkret benötigt werden vereinbaren wir individuell, denn jede Familie ist anders. Auch wie oft wir unterstützen und wie lange hängt ganz von Ihrer Situation ab.

 

WELCHE VORAUSSETZUNGEN 
müssen erfüllt sein, um diese Hilfe in Anspruch zu nehmen?

  • DER WILLE ZUR ZUSAMMENARBEIT: Sie als Familie müssen bereit sein der beratenden Person Einblick in ihr Familienleben zu gewähren und aktiv an Veränderungen mitzuarbeiten. Denn nur wenn Sie bereit sind Dinge zu ändern, kann eine Zusammenarbeit gelingen. 
  • VERLÄSSLICHKEIT: Absprachen und Vereinbarungen müssen eingehalten werden, 
    nur so können wir vertrauensvoll zusammenarbeiten.
  • OFFENHEIT: Es ist wichtig, dass alle Themen und vor allem das Thema Sucht 
    innerhalb der Familie ganz offen angesprochen werden dürfen. 

Sie sind unsicher, ob SPFH für Sie das passende Angebot ist? Sie haben Fragen dazu? Sie möchten SPFH gerne in Anspruch nehmen? Melden Sie sich gerne bei uns, wir klären alle Fragen in Ruhe gemeinsam.

Auf dem Familienportal des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend finden Sie zudem eine Übersicht der Hilfen zur Erziehung.

Wer seinen Führerschein nach dem Entzug der Fahrerlaubnis wiedererlangen möchte, muss sich gegebenenfalls der MPU, der medizinisch-psychologischen Untersuchung stellen. Zur Vorbereitung helfen wir Bewerberinnen und Bewerbern, sich intensiv mit dem eigenen Suchtmittelkonsum – vor allem mit Blick auf die Teilnahme am Straßenverkehr – auseinander zu setzen.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten wissenschaftlich fundierte Kenntnisse.

Es geht um: klare Standortbestimmung. Abstinenzmotive, stabilisierende Maßnahmen, Funktion des Suchtmittels und modifizierende Bewältigungsmittel.

  • ist ein Training, um riskanten Konsum/ riskantes Verhalten zu überprüfen.
  • gibt Raum zum offenen Austausch und zur gegenseitigen Unterstützung.
  • bietet Möglichkeiten, neue Verhaltensweisen kennenzulernen und auszuprobieren.
  • nimmt jede und jeden ernst und unterstützt Sie darin, den eigenen Weg zu finden.
  • SKOLL ist für alle, die sich fragen, ob sie einen riskanten Konsum von Suchtstoffen betreiben oder problematische Verhaltensweisen mitbringen.
  • die einen risikoarmen Konsum oder ein risikoarmes Verhalten anstreben.
  • die ihre Selbsterkenntnis fördern möchten und die sich vor Abhängigkeit schützen möchten.
  • SKOLL ist ein Trainingsprogramm, das zehn Mal im wöchentlichen Rhythmus in einer Gruppe stattfindet.
  • bietet ein Nachtreffen zum gegenseitigen Austausch über die jeweiligen Erfahrungen.
  • ist ein wissenschaftlich begleitetes und bewährtes Konzept des Caritasverbandes für die Diözese Osnabrück e.V.

Suchtprävention spielt heute in immer mehr Betrieben eine immer größere Rolle. Wir beraten und begleiten Sie bei der Auflage eines Konzeptes und der innerbetrieblichen Organisation von Beratung und Hilfe. 

Ihr Kontakt zu uns

Suchtberatung Siegburg

Wilhelmstraße 155-157
53721 Siegburg

Suchtberatung Rheinbach

Pfarrgasse 6
53359 Rheinbach

Suchtberatung Bornheim

Königsstraße 25
53332 Bornheim