Wir haben Jugendliche, junge oder auch nicht mehr junge Erwachsene herzlich eingeladen, Theater zu spielen. Vorkenntnisse waren nicht notwendig.
Ein vielfältiges Ensemble hat sich zusammengefunden und folgende Geschichte in vielen Bildern erzählt:
Ein Kreuzfahrtschiff im Pazifik legt an einer unbewohnten Insel für einen Tagesausflug an. Bei der Abfahrt fehlen unbemerkt einige Touristen und einige vom Service-Personal. Sie verbleiben ohne Gepäck, nur mit dem Nötigsten im Tagesrucksack, auf der Insel. Einen handy-Empfang gibt es auf der Insel nicht. Sehr unterschiedliche Menschen, unterschiedlichster Herkunft, unterschiedlichstes Lebensumfeld, Kultur, Biografie. Als die zurück Gelassenen ihre Situation am Strand endlich bemerken, reagiert jede und jeder von ihnen anders: einige fürchten sich. Andere sind neugierig auf ein Leben auf der wilden Insel. Manche wollen direkt tätig werden und nach Nahrung suchen, ein Feuer machen, Behausungen bauen. Einige versuchen, die Einzelnen zusammen zu holen, um gemeinsam zu schauen, wie sie die Herausforderungen am besten bewältigen können.
So weit der Anfang der Geschichte. Alles weitere entwickelten die Mitspielenden aus der Improvisation.
Gesetzt war die Herausforderung, ein gutes Ende für die Geschichte zu finden: wie kann es gelingen, dass die Gestrandeten überleben? Wie kann aus vielen sehr unterschiedlichen Einzelpersönlichkeiten trotz allem eine Gruppe werden?
Zu sehen war die Bühnenfassung an drei Aufführungstagen. Begleitet wurde die Gruppe eng von Regisseurin
Monika Timme: TheaPaed@freilichtbuehnealfter.de und unserer Vielfalterin Leonie Scharff.
Ein Projekt der Jugendförderung Bornheim, des Rhein-Sieg-Kreises und der Kreisjugendpflege Alfter, Caritas-Kampagne "vielfalt.viel wert" und der Fluthilfe Swisttal und der Freilichtbühne Alfter e.V.